Was ist das Kreuz für mich?

 

Die Großeltern sterben und die Wohnung muss aufgelöst werden.
Da gibt es ein Kreuz oder vielleicht sogar mehrere.
Was mache ich nun damit?
Was sagt mir dieses Symbol?

Genau dieser Fragestellung haben sich junge Menschen des Hagener Hildegardis- Gymnasiums gestellt. Es war ein fächerübergreifendes Projekt von Kunst und Religion. „Kunst und Religion sind, wenn sie in einen Dialog treten, zwei ganz starke Partner….“

Die Fragestellung: „Was ist das Kreuz für mich?“ forderte die jungen Menschen auf, einen Standpunkt zu beziehen, der nicht zu einer aufgesetzten Frömmelei führte, sondern durchaus kritisch sein durfte. Davon haben die Schüler regen Gebrauch gemacht und davon zeugen die künstlerischen und textlichen Auseinandersetzungen. Die Schüler hatten zwei Möglichkeiten der Auslegung. Entweder der Rückgriff auf ein „abgelegtes“ Kreuz herkömmlicher Art oder die Neuerfindung einer Kreuzigungsdarstellung. Auf die abgelegten Kreuze wurde stärker zurückgegriffen.

Wie vielfältig und unterschiedlich sich man dieser Thematik zuwenden kann, zeigen die entstandenen Exponate.

Urheberrechtsvermerk:
Fotografien – Bildrechte: Falk Lemanscheck

Werner Schaube 

Was ist das Kreuz für mich?

Objekte einer Ausstellung
Anmerkungen zu meiner Foto-Collage (s.u.)

 

Am Aschermittwoch fing alles an:
Vernissage in der Kirche
(nach dem Gottesdienst
und doch immer noch Gottesdienst).

Jugendliche, weit mehr als sonst,
musikalischer Bezugsrahmen
und alles in einem anderen Licht.

Objekte des Glaubens:
Variationen über ein Thema,
scheinbar abseits geparkt
und doch irgendwie naheliegend.

Kreuze –
und kreuzweise Bekenntnisse:
Fragen und Ideen,
kunsthandwerkliche Provokationen,
Kreativität, Licht und Schatten, Unverständnis,
ein bisschen Trödel,
Schnüre und Drahtgeflecht,
Fotogeschichten und vieles mehr:
alles durcheinander und ein
geniales Kompass-Motiv dazu.

Was ist das mit diesem Symbol,
was macht es mit uns,
mit den Machern und Betrachtern?
Ein Kunstprojekt:
da wissen Schülerinnen und Schüler,
Lehrerinnen und Lehrer,
was sie zu tun haben.
Normalerweise:
Lernziele erreichen,
wenn’s gut geht
macht’s allen Spaß –
und ein Ergebnis gibt’s zum Anschauen.
Es war wohl mehr, man sieht’s!

Nun schauen wir mal hin,
sehen wir uns um!
Staunen erlaubt.

Erstaunlich jedenfalls
die überraschende Vielfalt.

Umhergehen in unsicherem Gelände
jugendlicher Vorstellungen und
Überzeugungen.

Da kann man was lernen:
das Kreuz zu durchkreuzen
und durch Kreuze neu sehen.

Auch GLAUBEN geht wohl so.

Das wäre eine prima Alternative.

Urheberrechtsvermerk:
Collage – Bildrechte: Werner Schaube

Wortbildmarke "Kirche in anderem Licht"

erreichbar über

Kath. Kirchengemeinde
St. Michael
in Hagen-Wehringhausen

 

Wolfgang Herz
Gemeindereferent

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58089 Hagen

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Förderung als innovatives Projekt