Frieden auf Erden den Menschen, die ankommen

 

In diesen Tagen finden wir in den Wohnzimmern vielfach ein friedvolles Bild, eine Krippendarstellung von den Geschehnissen vor zweitausend Jahren.

Jesus in der Krippe und Maria und Josef knien oder stehen davor. Der erleuchtete Weihnachtsbaum mit darunter liegenden Geschenken, die Weihnachts-CD und ein feierliches Mahl bilden bei vielen Familien die Kulisse dieses Festtages.

Auf der anderen Seite kommen mir die vielen Menschen in den Blick, die seit Monaten mit ihren wenigen Habseligkeiten auf der Flucht sind und die nach langen Monaten hier bei uns ankommen oder schon angekommen sind.

In einem fremden Land, bei ganz anderen Temperaturen, in einer anderen Kultur, in  anderen religiösen Gebräuchen. Aber trotz alledem – sie sind angekommen, sie müssen sich nicht mehr vor Bomben oder Hunger fürchten. Sie nicht – ihre Sorge aber gilt den zurück gebliebenen Familienangehörigen.

Schon wieder wiederholt sich die Geschichte von Flucht und Vertreibung, die wir so zahlreich in der Bibel nachlesen können.

Flüchtlinge, getrieben von Krieg, von religiösen und politischen Verfolgungen, von menschlicher Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern, fordern uns Christen, als Gesellschaft, als Mitmenschen heraus.

Es ist schön zu beobachten, wie Menschen dieses Ankommen durch ihre tatkräftige Hilfe unterstützen.

Mehr als 2000 Jahre später sind viele Menschen auf der Flucht, getrieben von Krieg, von religiösen und politischen Verfolgungen, von menschlicher Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern, um nur einige von vielfältigen Fluchtgründen zu benennen.

Ja, diese Menschen fordern uns Christen, als Gesellschaft, als Mitmenschen heraus, z.B. durch die Bereitstellung menschenwürdiger Unterkünfte und Sachmittel. Es ist schön zu beobachten wie Menschen dieses Ankommen durch ihre tatkräftige Hilfe unterstützen. Oder ich denke an die Menschen in München, die den Flüchtlingen Willkommenspakte gereicht haben. Alle diese Menschen haben etwas von unseren Werten gezeigt auf denen unser Land begründet ist – von unserem „christlichem Abendland“.

Dieses stimmt hoffnungsvoll und ermutigt trotz der vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen diese Willkommenskultur gerade auch aus christlicher Sicht zu kultivieren.

Friede auf Erden allen Menschen, nicht nur zu Weihnachten ist eine biblische Zusage. Diese Zusage wahr werden zu lassen bleibt in allen Zeiten ein Auftrag. Lassen wir Jesus Christus an Weihnachten bei uns ANKOMMEN. Er kann sich uns zeigen in den Flüchtlingen oder in den Menschen, die wir in der Suppenküche oder im Tafelladen antreffen.

Für einen friedvollen und menschenfreundlichen Umgang miteinander.

Verehrte  Besucher und Besucherinnen unserer  Internetseite!


Mit einem Bild aus der Krippe  der Kirche St. Michael in Hagen–Wehringhausen grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen, Ihren Familien, Freunden oder mit wem Sie in diesen Tagen ein paar unbeschwerte Stunden verleben ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr.

Wolfgang Herz, Gemeindereferent

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Kath. Kirchengemeinde
St. Michael
in Hagen-Wehringhausen

 

Wolfgang Herz
Gemeindereferent

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