Auf(er)stehen

Eine tänzerische Reflexion des Ostergeschehens.

Tanz
Datum

Der Fels: zur Seite gerollt. – Das Grab leer.
Das Zeugnis der Evangelien berichtet davon, wie die Jüngerinnen und Jünger ängstlich und fassungslos das erfahren, was wir Auferstehung nennen. Gibt es ein Mehr an Bewegung als die Auferstehung?
Der Tote, der zum neuen Leben erwacht?

Geht der Blick von Ostern zurück, dann streift er auch den Tag des Kampfes, des Sturmes und der Niederlage: Karfreitag, Passion und Martyrium. Danach: die Ruhe nach dem Sturm, Erstarrung und Grabesruhe.

Auch unser Leben ist geprägt von Zeiten heftigster Bewegung und Unruhe – wie auch von Phasen der Unbeweglichkeit, von Erstarrung und Stillstand.

Der „Lebenstänzer“ Felix Grützner zeichnet diese Wegstrecken mit Texten und mit tänzerischen Bewegungen nach. Tanz vermag anschaulich zu machen, wie Haltung sich verflüssigen kann, wie Starre zur (Er-)Lösung kommen oder Unruhe in bewegte Stille münden kann.

Dr. phil. Felix Grützner (Jg. 1964) arbeitet bei ALPHA – Ansprechstelle im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung in Bonn. Er ist Kursleiter für Palliative Care und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Palliativmedizin der Universität Bonn und in der studentischen Lehre tätig. Bei Monika Müller und Matthias Schnegg hat er eine Weiterbildung in Spiritual Care absolviert. Als freier Trainer hält er Seminare für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Hospizarbeit und Palliativversorgung mit den Schwerpunkten Körpersprache, Umgang mit Emotionen, Selbstsorge und Spiritualität. Der promovierte Kunsthistoriker ist Tänzer und Choreograph. Er gestaltet als „Lebenstänzer“ seit über 25 Jahren Gottesdienste und Trauerfeiern tänzerisch mit. 

www.lebenstaenzer.de

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St. Michael
in Hagen-Wehringhausen

 

Wolfgang Herz
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